Aller Anfang ist schwer

Sodele, mein erster Blogartikel zum Thema Warhammer 40k :) Dann mal los:

Angefangen hat alles, als ich mit meiner Freundin in Stuttgart shoppen war. Ich sah einen Games Workshop, das Logo kam mir total bekannt vor und ich dachte zuerst das wär ein Laden für Videospiele, also sind wir da auch rein. Im Laden dacht ich mir dann aber erst mal “okaaaaay, wo bin ich hier?”. In den Regalen waren keine Videospiele sondern Schachteln mit Figuren, Geländestücken und ähnlichem. In einer Ecke standen gut besetzte Spieltische, links neben dem Eingang ein großer Tisch mit 3 verschiedenen ausgestellten Spielsystemen – Warhammer Fantasy, Herr der Ringe und Warhammer 40k. Ein netter Mitarbeiter begrüßte uns, erklärte uns kurz und knapp um was es hier geht und fragte uns, ob wir Lust hätten mal ein Spielchen zu spielen, was wir natürlich nicht abgeschlagen haben. Da ich mich im Warhammer Universum ein wenig durch Warhammer Online (von daher kannte ich auch das Logo von Games Workshop) auskenne und paar Tage zuvor die Dawn of War Demo gezockt habe, entschied ich mich für Warhammer 40k und für die Space Marines. Der GW-Mitarbeiter spielte die Orks.

Ich muss sagen der GW-Mitarbeiter war sehr nett und hat uns alles grundlegend und sehr rollenspielerisch erklärt, sodass das Spielen auch eine Menge Spass machte. Ich übernahm bei den Space Marines die Terminatorentruppe, mein Schatz spielte die Taktische Truppe. Meine Einheit wurde leider Gottes total vernichtet, was an den vielen Einsern lag die ich würfelte, dafür haben wir aber dann mit den Taktischen die Orks ausgelöscht :) Durch dieses amüsante Spiel wurde mein Interesse für Warhammer 40k geweckt.

Ich habe mich dann die Tage danach informiert, auf der GW-Seite und in verschiedenen Foren. Auch diverse Onlineshops habe ich durchstöbert. Doch ich wollte erst mal sehen ob das Basteln und Malen genauso Spass macht wie das Spielen. So habe ich mir beim Spielwaren Letzel in Heilbronn das Black Reach Malset geholt. Es enthält die wichtigsten Farben + 5 Space Marines. Das zusammenbauen ist easy, ein einfaches Stecksystem, die wahre Herrausforderung ist das Bemalen ;-) Links meine allerersten beiden Space Marines.

Anfangs habe ich die Farbe noch selbst zusammengemischt, ich rate aber davon ab, kauft lieber vorgemischte Farben oder mischt die Farbe in großer Menge an, damit nicht jeder Marine anders aussieht. Ich benutzte für Space Marines mittlerweile nach der Grundierung mit Chaos Black eine Grundschicht Mordian Blue von den Foundation Farben (die haben mehr Pigmente und decken dadurch besser). Danach kommt eine bis zwei Schichten Ultramarines Blue. Dann tusche ich mit Asurmen Blue, was das ganze wieder ein wenig dunkler macht, und die Vertiefungen der Figur verdunkelt, quasi schattiert. Dabei ist zu achten dass man die Tusche sich nicht auf glatten Flächen “ansammeln” lässt, sonst gibt es unschöne Flecken an diesen Stellen. Am besten nimmt man dazu einen feuchten Pinsel, dieser “saugt” die überschüssige Tusche von der Miniatur. Dann sieht das so wie auf den folgenden Bildern aus. Und damit die Farbe nicht mehr so bröckelig aussieht, sollte man sie leicht mit Wasser verdünnen, das macht die Farbschicht glatter und schöner. Den Tipp hab ich leider zu spät bekommen ;-)

Ja, aller Anfang ist schwer, doch beim Malen macht Übung den Meister und ich seh an mir, dass jede Miniatur immer wieder einen neuen Fortschritt zeigt und es von Mini zu Mini besser aussieht :)

2 Gedanken zu “Aller Anfang ist schwer

  1. Ah da biste mir zuvorgekommen mit dem Warhammer Beginner Post ;)

    Ich werd diese Woche auch nochmal über meine Anfänge berichten und konnte meine Freundin tatsächlich auch dazu bringen sich dafür zu begeistern und mit mir Minis zu bepinseln ^^

    Deine Fortschritte sehen aber schon echt stark aus, bin gespannt wies weitergeht!

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